Montag, 6. Juli 2009

Freo rocks!

Coober Pedy, Alice Springs und das Red Centre hab ich nun schon seit einer Weile hinter mir gelassen. Stattdessen bin ich vor kurzem in Perth, am unteren Ende der Westkueste, angekommen.
Auf dem Weg dorthin hab ich eine Woche Halt gemacht in Darwin. Vereint mit Theresa habe ich dort meine Zeit genossen und wir konnten Neuigkeiten aus der Heimat austauschen, bevor wir beide wieder in untershciedliche Richtungen losgezogen sind. In Darwin bin ich ausserdem auf Schlangen und Krokodile gestossen ... und ziemlich warm war's auch!
Von Darwin aus gings dann im Campingwagen und mit zwei Maedels aus Israel, sowie Kaspar aus Daenemark die Westkueste hinunter. Gemeinsam waren wir schnorcheln, baden und wandern in jedem Nationalpark, den wir mitnehmen konnten. Und da der Westen noch ziemlich unerforscht ist und es viele abgelegene Gebiete gibt mit viel Nichts sind wir manchmal auch einfach nur Autogefahren...
Ausserdem waren wir surfen auf Wave Rock, eine Felsformation etwa 300km oestlich von Perth, die aussieht wie eine Riesenwelle und deshalb beliebt ist bei Leuten wie mir, die im Wasser versagen.
Wie gesagt, letztendlich sind wir in Perth angekommen, wo mich meine Mitreisenden vor kurzem mehr oder weniger schweren Herzens verlassen haben, um nach Hause zu fliegen und andere Laender zu bereisen.
Seidem bin ich in Fremantle angekommen, was 20km suedlich von Perth liegt. Eine Kleinstadt an der Kueste mit viel Kultur, aber wenig Jobs, weshalb ich vermutlich bald nach Cairns weiterziehe, um Queensland, das letzte Stueck von Australien, das ich noch nicht gesehen habe, zu erkunden.

Mittwoch, 22. April 2009

Was bisher geschah...

Da ich in letzter Zeit eher still war, hab ich ein schlechtes Gewissen und entschuldige mich bei allen, die auf Nachrichten von mir gehofft haben. Damit ich dies in naechster Zeit wieder gut machen kann, ist dieser Post als kleine Zusammenfassung zu sehen:
Also da war zunaechst Sydney, Canberra, Melbourne, Tasmanien und die Great Ocean Road mit meinem Bruder.
Und nachdem ich ihn dann in Adelaide verabschiedet habe, habe ich noch 3 weitere Wochen dort verbracht auf der Suche nach einer Beschaeftigung fuer mich. Kurz vorm Aufgeben habe ich dann tatsaechlich einen Job auf einem Motorsportevent gefunden, wo ich alles verkauft habe, was man frittieren kann. Das waren zwar nur 4 Tage; spassig wars trotzdem und unser Stand war direkt neben der Hauptbuehne platziert, an der abendliche Konzerte stattfanden.
Dann bin ich zurueck nach Melbourne und habe auf einer kleinen Farm gearbeitet, die Familien zum Tierestreicheln besuchen konnten. Nach zwei Wochen ist mir der Abschied dann sehr schwer gefallen, denn das Aeltere Ehepaar, welches mich beherbergte, war super lieb und es gab jeden Abend selbstgemachten Apfelkuchen!
Nach 3 Tagen Melbourne gings dann auf in den Grampians National Park zum Wandern! Von dort aus haben mich 2 Hollaender wieder zurueck nach Adelaide genommen, wo ich gerade in der Buecherei sitze.
Morgen erwartet mich dann eine 12stuendige Busreise nach Coober Pedy, eine Untergrund-Stadt, die durch den Opalabbau beruehmt geworden ist und auf halber Strecke nach Alice Springs liegt!
Mehr davon, gibts dann beim naechsten Mal!

Samstag, 21. Februar 2009

Hitting The Road

Gestern habe ich die Blue Mountains verlassen und mich auf den Weg zurueck nach Sydney gemacht, um mit meinem Bruder Wiedersehen zu feiern.
Doch der Abschied war zum ersten Mal schwerer als erwartet, da dieser Platz in den letzten Wochen wirklich zu einem zweiten Zuhause wurde...
Und die neugewonnen Freunde, mit denen ich jeden einzelnen der letzten 10 Tage oder sogar noch mehr Zeit verbracht habe, haben mir die Abreise nicht gerade leichter gemacht, indem sie mich zum Bahnhof begleiteten.
Trotzdem ist kein Truebsalblasen angesagt, denn morgen geht's mit dem Greyhoundbus ab nach Canberra und am Tag darauf weiter bis nach Melbourne. Deshalb sind wir im Moment auch fleissig am Sachenpacken, denn obwohl wir nur 2Tage in Sydney verbracht haben, sah unser Zimmer vor einer Stunde einfach chaotisch aus!
Geblieben sind wir hier im noerdlichen Teil von Sydney bei einer Bekannten meines Bruders, von der wir jedoch nicht allzu viel gesehen haben, da diese am Wochenende ziemlich busy war. Trotzdem haben wir einen kleinen Einblick in deren australisches Leben und ein eigenes Zimmer bekommen...

Samstag, 14. Februar 2009

Bye, Bye Blue Mountains!

Auch wenn die Medien gerade von den australischen Buschfeuern in Melbourne dominiert werden, sieht das in den Blue Mountains vollkommen anders aus! Seit etwa einer Woche regnet es hier ununterbrochen und die wunderschoenen Ausblicke, die man hier normalerweise hat, wurden durch weisse Nebelwaende ersetzt. Das Wetter erinnert im Moment also ziemlich an zu Hause.
Das ist fuer mich jedoch kein Grund im Haus zu bleiben. Trotz schlechten Wetters habe ich in den letzten Tagen einige Wanderungen gemacht. Und manche Canyons sind bei schlechtem Wetter sogar fast noch schoener, denn dann sind Wasserfaelle und Pools prall gefuellt und viel eindrucksvoller.
Und zurueck im Hostel kann man sich dann auf gemuetliche Abende vor dem Kaminfeuer und selbstgemachten Gluehwein freuen, der die durchnaessten Abenteurer wieder aufwaermt.
Nur noch ein paar Tage hier und dann ist die Zeit gekommen diese Gegend endgueltig zu verlassen: Schon bald kommt mich naemlich mein Bruder besuchen und zusammen werden wir dann die Suedkueste und Tasmanien unsicher machen.
Obwohl ich die Zeit hier sehr geniesse und immer von lieben und interessanten Leuten umgeben war, merkt man sehr bald wann es Zeit wird einen Ort zu verlassen. Mir geht's super und trotdem werd ich gerade ein wenig vom Heimweh gepackt, sodass ich mich riesig auf die naechsten Wochen mit Christian und ganz viele neue Erlebnisse freue!

Montag, 2. Februar 2009

Feels like going home ...

...Und schon wieder ist seit meinem letzten Post eine ganze Weile vergangen. Das liegt daran, dass ich vor einer Woche meine Bleibe gewechselt habe und endlich aus Bowral weggekommen bin. Gelandet bin ich nun in den Blue Mountains, etwa 2 Stunden nordwestlich von Sydney (so viel weiter bin ich also auch nicht gekommen)!
Gelandet bin ich hier im Flying Fox Hostel, ein eher kleines Hostel mit 30 Betten, einigen Zelten, mit kleinem Garten und Terrasse. Furchtbar gemuetlich und eine super Alternative zu den riesigen YHAs. Auch hier kann ich mich durch Wwoofen durchschlagen und es gibt jede Menge Leute kennenzulernen. Und so verrueckt das klingt: Obwohl ich im Hostel wohne und mir mein Zimmer mit 7 anderen, wechselnden Backpackern teilen muss, fuehl ich mich zu Hause.
Super lieb ist meine franzoesische Kollegin, mit der ich nach der Arbeit oft was unternehme und auch sonst trifft man immer wieder Leute mit denen man zusammen wandern, kochen, essen und den Abend verbringen kann.
Auch die Umgebung allein traegt zu meinem Wohlbefinden bei, denn hier gibt es unendlich viele Berge, Schluchten, Wasserfaelle... Und da das Wetter zur Zeit super ist, kann man den ganzen Tag im Freien verbringen! Alles ist gruen (und blau; angeblich durch die Lichtreflektion durch die Oeltropfen in der Luft, welche von den Eukalyptusbaeumen kommen sollen) und riecht fantastisch!
Hier werde ich etwa noch 3 Wochen bleiben und dann werde ich auch diesen Platz wieder verlassen. Abschiede hier sind seltsam, denn die meisten sind (im Gegensatz zu denen von zu Hause) fuer immer.
PS: Vielen Dank an meine mittlerweile 2 "regelmaessigen Leser" und Kommentareschreiber. Das laesst mich sehen, dass mein Blog nicht ungenutzt bleibt und ich gelobe Besserung in naechster Zeit wieder ein wenig mehr von meiner Reise zu berichten!

Donnerstag, 8. Januar 2009

Happy New Year!

Da die das erste Mal ist, dass ich seit langem Zeit finde ein Post zu schreiben, wuensche ich allen ein frohes, neues Jahr (ich denke es ist noch nicht zu spaet fuer Neujahrswuensche?). Ich hoffe ihr hattet alle entspannte Weihnachtsfeiertage und eine gute Silvesterparty!
Mein Weihnachten sah ziemlich anders aus dieses Jahr: Wir sind am 25. zusammen zum Strand gefahren, haben dort den Tag verbracht und als Christmas-Dinner gabs ein riesiges Barbecue mit Veggie-Sausages fuer mich, Seafood und Mangos. Feiertage waren es jedoch nicht wirklich, denn sowohl am 24. wie auch am 26. war arbeiten angesagt.
Silvester hab ich ganz wie ein Tourist in Sydney verbracht. Zusammen mit Theresa hab ich mir das Feuerwerk an der Harbour Bridge angesehen. Wir haben bereits den ganzen Mittag am Sydney Opera House in der (wirklich gnadenlosen) Sonne gewartet, um einen guten Platz zu ergattern. Denn das Feuerwerk ist echt ein grosses Event. Und es war auch ganz super, aber rueckblickend nicht wert den ganzen Tag darauf zu warten...
Im Moment bin ich noch immer in John's Haus und habe gerade 4Tage so gut wie alleine (die ich nun am Computer nutzen werde). Die andern Maedels sind heute Morgen abgereist und John wird mit Freundin das Wochenende in Byron Bay verbringen. Uebrig ist einzig eine Englaenderin, die erst gestern angekommen ist. Da ich die letzten Tage ziemlich viel gearbeitet habe, freue ich mich ueber einen freien Tag, aber 4 Tage in Bowral (wo es wirklich nicht viel zu tun gibt) koennen ziemlich lang werden.
Die letzten Tage waren wirklich ziemlich anstrengend und echt heiss (bis zu 40 Grad!!). Davon hab ich einen Tag mit Blackberries-Pfluecken verbracht, einen mit Eierausliefern und einen mit Huehnerstallsaeubern. Und das war ganz schoen fies: 5Stunden im Stall mit Tausenden von Huehnern, schlechter Luft, Hitze, Gestank... Zumindest weiss ich nun, dass vermutlich kein Job so hart sein wird wie dieser, denn schlimmer geht kaum!
Meine Tage hier sind nun jedoch gezaehlt, da es mich zum Weiterziehen draengt. Leider weiss ich noch nicht genau wo's hingehen wird und wie..., aber ich habe ja dieses Wochenende Zeit Einiges zu organisieren. Fest steht jedoch, dass es Mitte naechtser Woche losgehen soll; sobald ich mehr weiss, werdet ihr also wieder von mir hoeren!

Dienstag, 23. Dezember 2008

Survivaltraining

Am Wochenende gibt es auf der Huehnerfarm eher weniger zu tun, sodass dann meist alle Art von Unternehmungen angesagt sind. Zuletzt sind wir Campen gegangen auf der Cattlerfarm der Familie, die etwa 3 Stunden von Bowral entfernt ist. Weit und breit keine Menschenseele ...
Hier koennt ihr unser Nachtlager sehen. Wie vielleicht bemerkt, ist das ganze Gelaende ziemlich huegelig und eigentlich von Kuehen besetzt, sodass wir uns zunaechst ein adaequates Plaetzchen fuer unsere Zelte suchen mussten. Auf gings also mit Motorrad, Quad und Auto(!) ueber Stock und Stein. Und da es im Moment ziemlich trocken und staubig ist, war am naechsten Tag Autowaschen angesagt!



Rateaufgabe: Wo ist der Rest des Kaengurus? Jep, im Kuehlschrank! Wie man das in Australien als richtiger Farmer eben so macht, besorgt man sich sein Essen noch selbst. So auch John, der auf unserem Campingausflug losgezogen ist, um sich Abendessen zu jagen. Wie ihr erahnen koennt, war er erfolgreich. Auch sein Hund sollte was vom Braten abbekommen. Der wusste die Generoesitaet jedoch eher weniger zu schaetzen, sodass der Kaenguruschwanz nun seit Tagen in unserem Garten liegt.